Die nächsten Tage verbrachten wir in Bradenton und St. Petersburg.
Sonntag verabschiedeten wir uns von der Golfküste und fuhren quer durchs Land nach Orlando in Richtung Outlet Mall*smile*. Lars stellte den neuen Hosenrekorderwerb mit 5 Paar auf. Gut bei einem Preis pro Hose von 20 $ (u.a. Levis) lässt sich schlecht "nein" sagen.
Am Montagmorgen ging es in der früh zum Kennedy Space Center. Hier erlebten wir in einer super anschaulichen Ausstellung den Kampf um den ersten Mondbesuch, Informationen über gescheiterte Missionen sowie den tödlichen Spaceshuttle Start, Hubble und über Zukunftspläne der NASA. Höhepunkt des gesamten Tripps war natürlich die Aussichtsplattform mit Blick auf die Discovery. (genau eine Woche bevor sie gen Himmel geschossen wurde, haben wir sie gesehen- heute hat sie an die ISS angedockt).
Unseren letzten Tag im Land der Krokodile und Orangen verbrachten wir am "World's most famoust beach" in Daytona. Gegen eine Gebühr von 5$ konnte man dort sein Auto am Strand parken...*no comment*. Neben den ersten Surfversuchen, probierten wir uns auch im Strandhochhüpfen und genossen im puren Sonnenschein den letzten stressfreien Tag.
Mittwochmorgen klingte dann schon um 5:30 der Wecker und 3 Stunden später waren wir unterwegs in Richtung NYC. Angekommen in Newark brauchten wir noch 3 Stunden bis wir endlich unser schweren Koffer im Hostel abstellen konnten. Zu erwähnen ist, dass es in NYC keine Rolltreppen in den U-Bahnen gibt. Daniel durfte entsprechend 50kg treppauf, treppab und das nicht nur einmal schleppen..
Im Hostel wartete Sebastian auf uns, mit dem wir die nächsten Tage verbringen sollten. Nach nahrhafter Stärkung (was sonst-MONSTERPIZZA ;)) ging es über die Wall Street zu erst in Richtung Staten Island auf der kostenlosen Fähre mit Blick auf die Skyline sowie die Statue of liberty. Anschließend kreuzten wir im Sonnenuntergang das Financial district mit Ground Zero, dem schon begonnen Freedom Tower weiter in Richtung Brooklyn Bridge.
Den Abend schlenderten - oder besser - rannten wir über den Times Square, ließen ihn dann aber ruhig mit einer Freundin in einer Bar ausklingen.
Donnerstagmorgen holten wir uns den New York Pass und gingen zuerst in den Madison Square Garden- einem riiiiesen großen Stadion mit einer Kapazität von bis zu 18200 Zuschauerplätzen. Es folgte der Aufstieg zum Rockefeller Center sowie gelassenes Flanieren über die 5th Avenue.
Blick vom Rockefeller zum Empire State Building...
Highlight des Abends war ein Basketballspiel im Madison Square Garden. Jede Mannschaft hatte sein eigenes kleines Orchester mit mind. 10 Cheerleadern + Maskotchen. Eine unbeschreibliche Athmosphäre für einen sagenhaften Preis von $10.
Gegen 22 Uhr wagten wir noch den Aufstieg zum Empire State building. Nach 2 schier endlosen Stunden hatte sich dann doch das Warten gelohnt. Ein Lichtermeer soweit das Auge reicht...
Freitagmorgen fuhren wir mit der Fähre zur Statue of liberty sowie zu Ellis Island.
Freiheitstatue mit Skyline von NY-unbeschreiblich...
Einem 2 stündigen Besuch im Googenheim Museum folgte ein Besuch bei Madame Tussauds. Abends besuchten wir die Ausstellung "Bodies" in etwa vergleichbar mit Körperwelten, jedoch mit qualitativen Mängeln. Den Besuch bei der Bluemangroup sowie in der Skybar sollte uns dieses Jahr nicht gegönnt sein. Die Karten waren ausverkauft und unsere Dresscode war nicht denen der Skybar entsprechend. Also blieb nur noch ein Bierchen in der Kneipe um die Ecke übrig (mit 20% Trinkgeld^^).
Samstagmorgen war vollends im Zeichen des Ipads - zumindest für 2 der drei mich begleitenden Herren. Früh um 5 hüpften Lars und Daniel aus den Kojen um auch sicher das liebe Baby mit nach Hause zu bringen. Basti und ich ließen den Tag beim gemütlichen schlendern über den Time Square eher ruhig angehen - endlich Zeit zum schauen, genießen und auf sich wirken lassen. Mittags waren wir dan noch zum Skyride sowie in den NBC Studios eh wir uns gegen 15 Uhr in Richtung Flughafen begaben. 18:30 sollte der Flieger starten - eine Stunde später hoben wir letztlich in Richtung Europa ab.
Nach 7 Stunden Flug kamen wir durchaus erschöpft in der Nachbarhauptstadt Amsterdam an. Doch es mussten noch 7 Stunden überbrückt werden...Also fuhren wir mit dem Zug nach Amsterdam City. Wie sollte es auch anders sein - es regnete, also entschieden wir uns für eine Bustour, in der wir mehr schliefen als sahen. Jedoch für einen kleinen Eindruck hat es gereicht. Sonntagabend gegen 21:30 waren wir dann endlich zu Hause - und unendlich müde und kaputt...
Nun sind schon wieder einige Tage vergangen und es konnte sich alles ein wenig setzen. Wenn man sich nun in Ruhe die Bilder ansieht, wird einem immer mehr bewusst, was wir für eine tolle Zeit hatten- ob Sonnen in Miami, Baden in der Südsee oder Sightseeing in NYC
WIR HATTEN EINE SUPER ZEIT!
Vielen Dank auch an meine lieben Jungs, das sie mich 2,5 Woch liebevoll aushielten ;)...