Mittwoch, 7. April 2010

Von Golfküste, New York bis Amsterdam zurück nach Hause

Der letzte Post endete in Fort Myers - Golfküste von Florida. Von dort aus reisten wir weiter über die Muschelinsel Sanibal. Leider war dieser Vormittag nicht vom Glück der Sonne getroffen - zumindest nicht vordergründig. Julia sahs mit zwei Decken und langer Hose am Strand. Die Jungs hingegen durchforsteten den Strand auf der Suche nach Muscheln -Oberkörperfrei mit Excelerator- und bemerkten gar nicht wir stark die Sonne war. Ergbenis des Ganzen: Lars mit krebsroten Rücken, Daniel leicht verbrannt. Den Sonnenuntergang verbrachten wir mit singenden Rentnern und Rolllator in Venice Beach.


Die nächsten Tage verbrachten wir in Bradenton und St. Petersburg.
St. Petersburg...

Sonntag verabschiedeten wir uns von der Golfküste und fuhren quer durchs Land nach Orlando in Richtung Outlet Mall*smile*. Lars stellte den neuen Hosenrekorderwerb mit 5 Paar auf. Gut bei einem Preis pro Hose von 20 $ (u.a. Levis) lässt sich schlecht "nein" sagen.
Das waren unsere Errungenschaften...

Am Montagmorgen ging es in der früh zum Kennedy Space Center. Hier erlebten wir in einer super anschaulichen Ausstellung den Kampf um den ersten Mondbesuch, Informationen über gescheiterte Missionen sowie den tödlichen Spaceshuttle Start, Hubble und über Zukunftspläne der NASA. Höhepunkt des gesamten Tripps war natürlich die Aussichtsplattform mit Blick auf die Discovery. (genau eine Woche bevor sie gen Himmel geschossen wurde, haben wir sie gesehen- heute hat sie an die ISS angedockt).
Hier sieht man schön die Startplattform, die während des Startes mit Wasser gefluttet wird.


Das ist die ISS - eben nur etwas kleiner ;)
Saturn 5 Antrieb im Vergleich zu Daniel...

Unseren letzten Tag im Land der Krokodile und Orangen verbrachten wir am "World's most famoust beach" in Daytona. Gegen eine Gebühr von 5$ konnte man dort sein Auto am Strand parken...*no comment*. Neben den ersten Surfversuchen, probierten wir uns auch im Strandhochhüpfen und genossen im puren Sonnenschein den letzten stressfreien Tag.



*jipppiiii*
Mittwochmorgen klingte dann schon um 5:30 der Wecker und 3 Stunden später waren wir unterwegs in Richtung NYC. Angekommen in Newark brauchten wir noch 3 Stunden bis wir endlich unser schweren Koffer im Hostel abstellen konnten. Zu erwähnen ist, dass es in NYC keine Rolltreppen in den U-Bahnen gibt. Daniel durfte entsprechend 50kg treppauf, treppab und das nicht nur einmal schleppen..
Im Hostel wartete Sebastian auf uns, mit dem wir die nächsten Tage verbringen sollten. Nach nahrhafter Stärkung (was sonst-MONSTERPIZZA ;)) ging es über die Wall Street zu erst in Richtung Staten Island auf der kostenlosen Fähre mit Blick auf die Skyline sowie die Statue of liberty. Anschließend kreuzten wir im Sonnenuntergang das Financial district mit Ground Zero, dem schon begonnen Freedom Tower weiter in Richtung Brooklyn Bridge.

Den Abend schlenderten - oder besser - rannten wir über den Times Square, ließen ihn dann aber ruhig mit einer Freundin in einer Bar ausklingen.

Isabel studiert in NY, Daniel hat sie in Moskau kennen gelernt -sie kommt eig aus Californien..

Donnerstagmorgen holten wir uns den New York Pass und gingen zuerst in den Madison Square Garden- einem riiiiesen großen Stadion mit einer Kapazität von bis zu 18200 Zuschauerplätzen. Es folgte der Aufstieg zum Rockefeller Center sowie gelassenes Flanieren über die 5th Avenue.

Blick vom Rockefeller zum Empire State Building...

Highlight des Abends war ein Basketballspiel im Madison Square Garden. Jede Mannschaft hatte sein eigenes kleines Orchester mit mind. 10 Cheerleadern + Maskotchen. Eine unbeschreibliche Athmosphäre für einen sagenhaften Preis von $10.

Gegen 22 Uhr wagten wir noch den Aufstieg zum Empire State building. Nach 2 schier endlosen Stunden hatte sich dann doch das Warten gelohnt. Ein Lichtermeer soweit das Auge reicht...

Freitagmorgen fuhren wir mit der Fähre zur Statue of liberty sowie zu Ellis Island.
Posen wie die Großen ;)
"Who's the man?"

Freiheitstatue mit Skyline von NY-unbeschreiblich...

Einem 2 stündigen Besuch im Googenheim Museum folgte ein Besuch bei Madame Tussauds. Abends besuchten wir die Ausstellung "Bodies" in etwa vergleichbar mit Körperwelten, jedoch mit qualitativen Mängeln. Den Besuch bei der Bluemangroup sowie in der Skybar sollte uns dieses Jahr nicht gegönnt sein. Die Karten waren ausverkauft und unsere Dresscode war nicht denen der Skybar entsprechend. Also blieb nur noch ein Bierchen in der Kneipe um die Ecke übrig (mit 20% Trinkgeld^^).

Samstagmorgen war vollends im Zeichen des Ipads - zumindest für 2 der drei mich begleitenden Herren. Früh um 5 hüpften Lars und Daniel aus den Kojen um auch sicher das liebe Baby mit nach Hause zu bringen. Basti und ich ließen den Tag beim gemütlichen schlendern über den Time Square eher ruhig angehen - endlich Zeit zum schauen, genießen und auf sich wirken lassen. Mittags waren wir dan noch zum Skyride sowie in den NBC Studios eh wir uns gegen 15 Uhr in Richtung Flughafen begaben. 18:30 sollte der Flieger starten - eine Stunde später hoben wir letztlich in Richtung Europa ab.

Nach 7 Stunden Flug kamen wir durchaus erschöpft in der Nachbarhauptstadt Amsterdam an. Doch es mussten noch 7 Stunden überbrückt werden...Also fuhren wir mit dem Zug nach Amsterdam City. Wie sollte es auch anders sein - es regnete, also entschieden wir uns für eine Bustour, in der wir mehr schliefen als sahen. Jedoch für einen kleinen Eindruck hat es gereicht. Sonntagabend gegen 21:30 waren wir dann endlich zu Hause - und unendlich müde und kaputt...

Nun sind schon wieder einige Tage vergangen und es konnte sich alles ein wenig setzen. Wenn man sich nun in Ruhe die Bilder ansieht, wird einem immer mehr bewusst, was wir für eine tolle Zeit hatten- ob Sonnen in Miami, Baden in der Südsee oder Sightseeing in NYC

WIR HATTEN EINE SUPER ZEIT!

Vielen Dank auch an meine lieben Jungs, das sie mich 2,5 Woch liebevoll aushielten ;)...

Freitag, 26. März 2010

Sommer, Sonne und Palmen

Hallihallo..

Endlich ein kurzer Zwischenbericht von den Urlaubern aus Miami.

Am Freitag Nacht um 2Uhr Miami Zeit (5Stunden hinterher ) kamen wir nach 19 Stunden 3 Fluegen und Auto fahren endlich in der Waerme an. Freitag hieß es dann erst einmal sonnen, chillen, Jet Lag überstehen und natürlich wollten die Jungs sofort zu Holister shoppen gehen.

Sommerfeeling...und Spass am Miami Beach bzw. South Beach

Am Samstag ging es dann erst einmal in die Outlet Mall in der wir gut Geld gelassen haben. Dafuer gab es eine Unmenge an tollen Klamotten, Schuhen...

Nach dem Powershopping war der Kofferraum voll-der Geldbeutel leer...

Abends ging es erst einmal in South Miami Party machen, denn Spring Break wartet nicht:)...

Jule und der Gangsterrapper;)

Am Sonntag ging unsere Reise durch die Hochhaeuser und Palmen von Miami in der wir am Strand unser erstes Manatee-eine Art Seekuh- sowie zwei Delphine gesehen haben. Den Nachmittag verbrachten wir dann in aller Ruhe am South Beach von Miami. Geschafft von dem Partyabend zuvor (11uhr deutscher Zeit waren wir im Bett) gingen wir recht zeitig ins Bett. Denn am nächsten Tag sollte es in die Everglades gehen. Neben Krokodilen und Manatees gab es Aligatoren, viele Vögel und vielseitige Naturerscheinungen zu entdecken.



Jule kam hier ganz gut mit dem Kroko klar...

Am gleichen Tag sollte es noch in Richtung südlichsten Punkt Noramerikas gehen-Key West. Hier kamen wir recht kaputt gegen 23 Uhr an und fielen nur noch ins Bett. Den beeindruckenden Sonnenuntergang liessen wir uns aber nicht entgehen...



Sonnenuntergang auf dem Weg nach Key West...


ein echt cooler Strassenkuenstler uin Key West...
Den nächsten Tag verbrachten wir sehr sportlich. Bei einem Adventure Tag fuhren wir zuerst mit einem motorisierten Segelboot zum Schnorcheln. Anschließend hieß es Jet Skis fahren (die Jungs haben heute noch Muskelkater), Parasailing, Trampolin springen und Luftburgen im Wasser erklimmen sowie viiiiel Sonne tanken.





Abends gings dann ausgiebig feiern - wer Details will - kann dazu gern Lars fragen...Ich lasse hier lieber die Bilder für sich sprechen ;)....

Zigarre darf naturtlich in der Naehe zu Kuba nicht Fehler;)...

Am Mittwoch gings zum südlichsten Punkt - Foto darf natürlich nicht fehlen.

Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und fuhren abends Richtung Fort Myers durch die Everglades in Richtung Norden.

Die Sonnenuntergaenge sind einfach nur Wahnsinn entlang der Golfkueste...

Heute hieß es mal wieder bummeln in der Mittagssonne und Abends bräunen am Strand mit Abendbrot bei Hooters...

Rund um-uns gehts gut...

Freitag, 26. Februar 2010

Hallo Welt - ich lebe noch...

Mensch ist die Zeit schnell vergangen, sicherlich bedingt dadurch, dass sehr viel geschehen ist. Nun die letzten paar Monate im Schnelldurchgang:

Der November und Dezember standen voll und ganz im Glanze der Anatomie. Nach dem Muskeltestat (checked :) ) folgte kurz vor Weihnachten das dritte Testat zu Hals, Lunge und Herz(checked :) ). Parallel dazu, standen regelmäßige Quickies in Biochemie an, die ich alle mehr oder weniger gut bestehen konnte (mit Teamwork geht doch alles =) ).

Am 10.12. war sogut wie alles gelaufen, weswegen wir dann wirklich das erste Mal das Semester genießen und abspannen konnten. Neben der großen Weihnachtsparty waren wir Bowling spielen und lecker Pizza essen.







Außerdem wurde ich für die Unimannschaft "nominiert". Dort spielten Mädels aus der ersten und zweiten Bundesliga und das coolste überhaupt - in unseren Reihen spielte Cornelia Dummler - hundertfache Nationalspieler.

Danach ging es erst einmal bei sibirischen Temperaturen in Richtung Heimat, um dort weiter zu feiern. Neben Anikas Geburtstag waren wir auch bei Flos Oma und im Zooma. Diese Reihenfolge entsprach auch in etwa dem Spaß- und Spannungsgehalt der Ereignisse. Fürs Zooma sind wir anscheind zu alt *räusper*...


Anika darf sich damit einen kleinen Traum erfüllen...hihi

Dann war endlich Weihnachten. Dieses Jahr gab es ein etwas anderes Fest, als die Jahre zuvor. Denn wir hatten "Gastmusiker" eingeladen und gestalteten ein abwechselungsreiches und vielseitiges Programm. Neben den bekannten Instrumenten packte ich, die seit Jahren sich im Schrank befindende Flöte wieder aus und Daniel überzeugte mit schlagfertigen Argumenten auf seinem Iphone. Er begleitete Annelie mit dem elektronischen Schlagzeug. Gleich zwei Auftritte wurden am Heiligen Abend über die Bühne gezogen - der Lohn war natürlich ein fleißiger Weihnachtsmann.


Doch so richtig Speck ansetzen war dieses Jahr nicht angesagt. Denn es ging gleich am zweiten Feiertag in Richtung Süden. Mit viel Alkohol, guter Laune und Snowboardfahrlust begaben wir uns zu 11 nach Montafon auf eine Hütte, die man nur zu Fuß oder mit einem Traktor samt Rodel erreichen konnte.

Ich glaube von Details zu berichten ist eher sinnfrei - da sprechen diesmal die Bilder für sich...


Der Bierbeauftragte Björn etablierte sich als Kultur- und Sittenbeauftragter und bewies dies unter anderen bei exquisiter Kopfbedeckungswahl.





Der Meister der Lüfte fiel oftmals danach sehr hart... ;)



Kaum zurück aus den Alpen hieß es streben, streben, streben. Das Bauchtestat ließ zu Beginn der Prüfungsphase nicht auf sich warten (checked :) ). Eine Woche später schlug die Physiologie Klausur ein. Das Ziel von 15 Punkten wurde auf den Punkt gebracht. Im Anschluss kam der Knaller Biochemie - checked*puh*. Und weil Anatomie dieses Jahr so schön war, gab es zum krönenden Abschluss das Hammertestat: Kopf. Wie auch immer ich den ganzen Stoff in mein Hirn bekommen habe- mir ist es egal- ICH HABE ALLES BESTANDEN!!!!
Mein Präptisch...ein super Team...

Es folgten danach eine Reihe an Festlichtkeiten: Präpfasching, Mottoparty und sinnvolle Besäufnisse um ja so schnell wie möglich den gelernten Stoff zu vergessen *grinzzZZz*...

Emo Anna, Jule im Pyjama und der große Star des Abends: Emma...




Schneewitchen und Pünktchen ;)




Nun bin ich seit 2 Wochen auf der Intensivstation und pflege fleißig Patienten. In 2 Wochen habe ich auch dann dieses Kapitel Pflegepraktikum endgültig abgeschlossen. Dann sind wirklich Ferien. Erst geht es zu Alex nach DD und anschließend fliegen wir, Daniel, Lars und ich, nach Florida. Der nächste Bericht wir dann sicherlich darüber sein...

...bis dahin - keep smiling

Montag, 9. November 2009

Jules Geburtstag

Auch wenn nun knapp 2 Wochen vergangen sind, wollte ich noch kurz einige Zeilen zu meinem 20ten Geburtstag schreiben.

Mein Geburtstag war eigentlich ein ziemlich normaler Unitag mit Vorlesung, Praktikum und Übung. Jedoch etwas war anders: ständige Anrufe, Sms sowie ein Paketabholschein im Briefkasten (Danke OuO) - also doch wie ein Geburtstag, eben nur nicht wie zu Hause...

...Nach meinem langen Tag schlenderte ich etwas erschöpft von der Uni nach Hause. Fast schon an der Tür angekommen hörte ich auf einmal ein Pfeiffen und wollte meinen Augen nicht trauen, wer dort stand! Meine Eltern- einfach so... Oh mann, hab ich mich gefreut - ja und die ein oder andere Freudensträne floß natürlich dann auch..

Mit tollen Geschenken (EMMMAAA, Handtasche usw....) und einer super leckeren Lasagne standen meine Beiden vor der Tür. Es waren das schönste und einfach unschätzbar wertvollste Geschenk. Danke.

Abends hatte ich dann ein paar Freunde eingelden um ein wenig vorzuglühen. 15 Leute waren wir dann insgesamt in meiner Bude - das war schon einiges los=).




Gegen 22 Uhr begaben wir uns Richtung Hubland zur Erstsemesterparty.

Leider war die Musik nicht durchweg tanzbar, weswegen wir schon gegen halb 3 die Zelte abbrachen. Doch die Partystimmung ließen wir uns nicht nehmen...




Die Woche darauf war von Biochemie, Anatomie und Physiologie geprägt, bis ich endlich diesen Freitag heimfahren konnte. Denn dort wurde weiter gefeiert - eben zu Hause. Alle meine lieben Nachbarn und Mädels ( Kate aus Nürnberg, Saschi aus Frankfurt, Berit und Nine aus Chemnitz und Alex aus Dresden) rückten ein und befeierten meinen großen Tag bis früh halb 5 mit mir...Hier einige Impressionen...








...es war durchaus lustig, zumindest nach Ralfs Gesichtfarbe zu urteilen ;)

Jedoch war am Samstagmorgen gegen 8:30 Uhr das Aufstehen nicht mehr so ganz einfach. Grund hierfür war die morgendliche Trainingseinheit vor unserem Heimspiel. Alex hatte es auch nicht viel besser getroffen - sie bzw. das Auto sollte gegen 8 Uhr in Plauen sein *grml*.

Samstagnachmittag kamen meine Großeltern zu Besuch. Abends stand ich dann schon wieder in der Turnhalle- jedoch - wie immer- ohne Erfolg :(...

Aber dem Feiern nicht genug, denn meine liebste Berit hatte ja schließlich auch Geburtstag, sodass ich am Samstagabend noch mit Berit feiern war.

8 Mädels spielen Tabu und andere lustige Dinge --- mehr muss man nicht dazu sagen - es war ein lauter und lustiger Abend...



Nun bin ich wieder im Alltag in Wü angekommen und das zweite Testat -Extremitäten- rückt immer näher...Doch ich schau nach vorn, denn bald beginnt wieder die schöne, gemütliche Weihnachts- und Lichtelzeit...bis dahin...eure Würzburgerin