Freitag, 26. Februar 2010

Hallo Welt - ich lebe noch...

Mensch ist die Zeit schnell vergangen, sicherlich bedingt dadurch, dass sehr viel geschehen ist. Nun die letzten paar Monate im Schnelldurchgang:

Der November und Dezember standen voll und ganz im Glanze der Anatomie. Nach dem Muskeltestat (checked :) ) folgte kurz vor Weihnachten das dritte Testat zu Hals, Lunge und Herz(checked :) ). Parallel dazu, standen regelmäßige Quickies in Biochemie an, die ich alle mehr oder weniger gut bestehen konnte (mit Teamwork geht doch alles =) ).

Am 10.12. war sogut wie alles gelaufen, weswegen wir dann wirklich das erste Mal das Semester genießen und abspannen konnten. Neben der großen Weihnachtsparty waren wir Bowling spielen und lecker Pizza essen.







Außerdem wurde ich für die Unimannschaft "nominiert". Dort spielten Mädels aus der ersten und zweiten Bundesliga und das coolste überhaupt - in unseren Reihen spielte Cornelia Dummler - hundertfache Nationalspieler.

Danach ging es erst einmal bei sibirischen Temperaturen in Richtung Heimat, um dort weiter zu feiern. Neben Anikas Geburtstag waren wir auch bei Flos Oma und im Zooma. Diese Reihenfolge entsprach auch in etwa dem Spaß- und Spannungsgehalt der Ereignisse. Fürs Zooma sind wir anscheind zu alt *räusper*...


Anika darf sich damit einen kleinen Traum erfüllen...hihi

Dann war endlich Weihnachten. Dieses Jahr gab es ein etwas anderes Fest, als die Jahre zuvor. Denn wir hatten "Gastmusiker" eingeladen und gestalteten ein abwechselungsreiches und vielseitiges Programm. Neben den bekannten Instrumenten packte ich, die seit Jahren sich im Schrank befindende Flöte wieder aus und Daniel überzeugte mit schlagfertigen Argumenten auf seinem Iphone. Er begleitete Annelie mit dem elektronischen Schlagzeug. Gleich zwei Auftritte wurden am Heiligen Abend über die Bühne gezogen - der Lohn war natürlich ein fleißiger Weihnachtsmann.


Doch so richtig Speck ansetzen war dieses Jahr nicht angesagt. Denn es ging gleich am zweiten Feiertag in Richtung Süden. Mit viel Alkohol, guter Laune und Snowboardfahrlust begaben wir uns zu 11 nach Montafon auf eine Hütte, die man nur zu Fuß oder mit einem Traktor samt Rodel erreichen konnte.

Ich glaube von Details zu berichten ist eher sinnfrei - da sprechen diesmal die Bilder für sich...


Der Bierbeauftragte Björn etablierte sich als Kultur- und Sittenbeauftragter und bewies dies unter anderen bei exquisiter Kopfbedeckungswahl.





Der Meister der Lüfte fiel oftmals danach sehr hart... ;)



Kaum zurück aus den Alpen hieß es streben, streben, streben. Das Bauchtestat ließ zu Beginn der Prüfungsphase nicht auf sich warten (checked :) ). Eine Woche später schlug die Physiologie Klausur ein. Das Ziel von 15 Punkten wurde auf den Punkt gebracht. Im Anschluss kam der Knaller Biochemie - checked*puh*. Und weil Anatomie dieses Jahr so schön war, gab es zum krönenden Abschluss das Hammertestat: Kopf. Wie auch immer ich den ganzen Stoff in mein Hirn bekommen habe- mir ist es egal- ICH HABE ALLES BESTANDEN!!!!
Mein Präptisch...ein super Team...

Es folgten danach eine Reihe an Festlichtkeiten: Präpfasching, Mottoparty und sinnvolle Besäufnisse um ja so schnell wie möglich den gelernten Stoff zu vergessen *grinzzZZz*...

Emo Anna, Jule im Pyjama und der große Star des Abends: Emma...




Schneewitchen und Pünktchen ;)




Nun bin ich seit 2 Wochen auf der Intensivstation und pflege fleißig Patienten. In 2 Wochen habe ich auch dann dieses Kapitel Pflegepraktikum endgültig abgeschlossen. Dann sind wirklich Ferien. Erst geht es zu Alex nach DD und anschließend fliegen wir, Daniel, Lars und ich, nach Florida. Der nächste Bericht wir dann sicherlich darüber sein...

...bis dahin - keep smiling

Montag, 9. November 2009

Jules Geburtstag

Auch wenn nun knapp 2 Wochen vergangen sind, wollte ich noch kurz einige Zeilen zu meinem 20ten Geburtstag schreiben.

Mein Geburtstag war eigentlich ein ziemlich normaler Unitag mit Vorlesung, Praktikum und Übung. Jedoch etwas war anders: ständige Anrufe, Sms sowie ein Paketabholschein im Briefkasten (Danke OuO) - also doch wie ein Geburtstag, eben nur nicht wie zu Hause...

...Nach meinem langen Tag schlenderte ich etwas erschöpft von der Uni nach Hause. Fast schon an der Tür angekommen hörte ich auf einmal ein Pfeiffen und wollte meinen Augen nicht trauen, wer dort stand! Meine Eltern- einfach so... Oh mann, hab ich mich gefreut - ja und die ein oder andere Freudensträne floß natürlich dann auch..

Mit tollen Geschenken (EMMMAAA, Handtasche usw....) und einer super leckeren Lasagne standen meine Beiden vor der Tür. Es waren das schönste und einfach unschätzbar wertvollste Geschenk. Danke.

Abends hatte ich dann ein paar Freunde eingelden um ein wenig vorzuglühen. 15 Leute waren wir dann insgesamt in meiner Bude - das war schon einiges los=).




Gegen 22 Uhr begaben wir uns Richtung Hubland zur Erstsemesterparty.

Leider war die Musik nicht durchweg tanzbar, weswegen wir schon gegen halb 3 die Zelte abbrachen. Doch die Partystimmung ließen wir uns nicht nehmen...




Die Woche darauf war von Biochemie, Anatomie und Physiologie geprägt, bis ich endlich diesen Freitag heimfahren konnte. Denn dort wurde weiter gefeiert - eben zu Hause. Alle meine lieben Nachbarn und Mädels ( Kate aus Nürnberg, Saschi aus Frankfurt, Berit und Nine aus Chemnitz und Alex aus Dresden) rückten ein und befeierten meinen großen Tag bis früh halb 5 mit mir...Hier einige Impressionen...








...es war durchaus lustig, zumindest nach Ralfs Gesichtfarbe zu urteilen ;)

Jedoch war am Samstagmorgen gegen 8:30 Uhr das Aufstehen nicht mehr so ganz einfach. Grund hierfür war die morgendliche Trainingseinheit vor unserem Heimspiel. Alex hatte es auch nicht viel besser getroffen - sie bzw. das Auto sollte gegen 8 Uhr in Plauen sein *grml*.

Samstagnachmittag kamen meine Großeltern zu Besuch. Abends stand ich dann schon wieder in der Turnhalle- jedoch - wie immer- ohne Erfolg :(...

Aber dem Feiern nicht genug, denn meine liebste Berit hatte ja schließlich auch Geburtstag, sodass ich am Samstagabend noch mit Berit feiern war.

8 Mädels spielen Tabu und andere lustige Dinge --- mehr muss man nicht dazu sagen - es war ein lauter und lustiger Abend...



Nun bin ich wieder im Alltag in Wü angekommen und das zweite Testat -Extremitäten- rückt immer näher...Doch ich schau nach vorn, denn bald beginnt wieder die schöne, gemütliche Weihnachts- und Lichtelzeit...bis dahin...eure Würzburgerin

Dienstag, 13. Oktober 2009

3. Semester- ich kommmääää!!!!

Nun sind auch schon wieder die Anfangs schier unendlich langen Semesterferien vorüber.... So im nachhinein hätte ich gern noch 2 Wochen mehr frei gehabt, aber ich will mich nicht beklagen: 6 Wochen Frankreich und 5 Wochen zu Hause- was will man mehr? Desweiteren hat sich nun auch einiges bezüglich des Studienstandortes Würzburg geregt:

Ich bin seit letzten Montag offiziell Vollstudent an der Uni Würzburg und darf nun länger als 2 Jahre hier verweilen.*jippi* Endlich ist das Hoffen, Bangen und beständige Abwägen bei der heiß geliebten ZVS in Dortmund vorbei.

Flo hat zum Glück noch ein ordentliches Dach für seinen Kopf gefunden, sodass nun alle Weichen auf Studienbeginn in Würzburg gestellt sind.



Doch um halwegs gut aus den Startlöchern für das Hammersemester Nummer drei zu kommen, hab ich mich heute schon mit Sack und Pack Richtung Freistaat Bayern bewegt.

Eingangs-Knochentestat ruft Dienstag in einer Woche, weswegen es nocheinmal heißt Zähne zusammen beißen; Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke in den Kopf klopfen damit es schließlich auch so weiter geht, wie es im letzten Semester aufgehört hat.

Eure Jule

Dienstag, 29. September 2009

Bilder von Paris

Liebe Martina

nur für dich veröffentliche ich diesen Blogeintrag. Hier findest du die Bilder von unserem gemeinsam Tag in Paris, sowie andere Bilder. Ich habe noch viiiiele weitere von der Parade, wenn du die magst, sag einfach Bescheid ;)

hier der Link:

Jules Bilder

Donnerstag, 24. September 2009

...wieder zu Hause!

Kaum sind wir wieder da, hat uns der Alltag schon fast wieder im Griff. Genau zwei Woche ist es her das wir im geliebten Vogtlandkreis einreiteten.

Noch einige Worte zu unseren letzten Tagen in Frankreich:

Samstagvormittag (05.09.2009) fuhren wir in das kleine Örtchen Amboise, wo wieder einmal ein kleines Schlösschen ausfindig machen konnten. Doch nicht nur das, Leonardo da Vinci verbrachte hier seinen Lebensabend. In einem ihm gewidmeten Museum wurden sämtliche Erfindungen und Ideen nachgebaut. Natürlich ließ sich dies unser Spielmatz Florian nicht entgehen.




Abends fuhren wir über das Schloss Chenonceau in die größte Stadt unsere Reise, Tours.


Chenoncau...

In Tours suchten wir uns eine Jugendherberge und stiegen auf unser persönlichen Luxusleiter eine Stufe höher: ein gemeinsames Zimmer mit Waschbecken! Man versteht sich, Dusche und Bad natürlich auf dem Gang :) An diesem Abend entschlossen wir uns noch einmal durch die Altstadt zu schlendern und blieben letztendlich in einer Crêperie hängen.

Der Sonntag war in unserer Planung noch recht ungewiss durchdacht, denn die meisten Geschäfte haben ja schließlich geschlossen. Doch an diesem Sonntag war alles andere als Ruhetagsstimmung. Die ganze Stadt war ein einziger rießengroßer Markt und zugleich Ausverkauf gewesen...Tja..das ein oder andere Schnäppchen ließ man sich dann nicht entgehen...



Nach Hardcoreshopping und -bummeln im Sonnenschein fuhren wir in Richtung Amboise und ließen uns auf einem kleinen 3 Sternezeltplatz nieder.


So sah unser morgendlicher Frühstückstisch aus, da wir ja leider keine Stühle geschweige denn Tische mit hatten.

Hier blieben wir am Montag und Dienstag und genoßen die Sonne an der Loire, tankten nocheinmal alle Sonnenkanister auf und ließen es uns beim "Nichtstun" gut gehen....



Nun sind wir wieder da und es fühlt sich alles irgendwie an, als wären wir garnicht richtig weggewesen. Aber natürlich ist es auch wieder schön Freunde und Familie einmal zu sehen. Jörgs Geburtstag zu feiern...


"Prost"

...einen Volleyball in die Hand zu nehmen oder den Luxus eines weichen und warmen Bettes zu genießen.

Flo ist nun fleißig am organisieren, telefonieren und auf Wohnungssuche in Würzburg während Jule langsam schon wieder ihre grauen Zellen auf Betriebstemperatur bringen muss, denn ein Eingangstestat über Knochen, Muskeln und Bändern wartet...

Wieder einmal können wir uns nur den Worten vom letzten Jahr anschließen:

Wenn man sich dann in einer ruhigen Stunden die Bilder noch einmal anschaut und alles Revue passieren lässt, kann man schon sagen:

WIR HATTEN EINE SUPER ZEIT!!!

Eure beiden Abenteuer- Improvisation Mickey Mäuse