2.1.2012 Mira auf der Suche nach einem besseren Karma für das Jahr 2012...
Hanoi ist eine super Stadt, überall Kneipen mit kleine Plastehocker auf deinen Streetfood serviert wird, MILLIONEN an Mopeds, Hektik und enge Gassen in denen sich natürlich selbstverständlich die Moped hindurchzwingen.
Spannend dabei ist, dass die Stadt 66 solche kleine Gassen besitzt in denen man in jeder Gasse etwas anderes bekommt. Aber in der Gasse selbst, das Gleiche. Also kann es gut sein, dass eine Straße nur Werkzeug oder nur Blumen oder Kleidung verkauft!
Neben Maniküre gab es am darauffolgenden Tag noch eine erholsame Massage.
Da auch am darauffolgenden Tag Petrus nicht auf unserer Seite war, entschlossen wir uns am nächsten Tag für eine zweitägig Tour in die Halong Bay.
Die Halong Bay ist wohl eines der Highlights in Vietnam! Wir hatten die große Ehre sie nicht in der Sonne sondern im mystischen Regen - Nebel - Mix zu entdecken...
Eben etwas anderes. Auf einem Boot ging es durch die skurril anmutenden Bergformationen zu einer Höhle, kleinen Insel und eine Bucht, wo wir übernachteten.
Am Abend wurden wir kreativ und bauten uns aus Flyern und anderen Papierresten ein Pokerset und entspannten auf unseren Kudda mit Holländern, Portugiesen, Chinesen, und HK-Chinesen.
Ein Bus in denen drei Leute in den vorderen Reihe, weiter hinter bis zu 5, in zwei Etagen halb liegend aufeinander aufgereiht sind. In die Gänge werden nach und nach wie immer Kisten, Kartons und letztlich auch Vietnamesen "aufgefüllt", die dann auf Matratzen schlafen. Abendbrotstopp war in der Nacht um halb 2 in einer Raststätte, die auch meinem durchtrainierten Magen nicht zumutbar war, mit einer Toilette die eher mehr einem Donnerbalken gleichte. Zum Glück hatte ich von Myrthe noch den Schal und die Mütze dabei, denn die Vietnamesen meinten es gut mit der Klimaanlage - puh!

Am darauffolgenden Tag brachte uns unser Open Bus Ticket (ein Ticket, was wir uns für 55$ gekauft haben, welches uns von Hanoi bis nach Saigon mit 6 Zwischenstopps transportiert) nach Hoi An!
Dort angekommen, war der erste Kommentar meinerseits: "hier riecht es nach Geldausgeben!". Und es kam so wie es kommen musste: 6 maßgeschneiderte Kleider, zwei paar Schuhe und einige andere Kleinigkeiten standen nach 3 Tage bummeln auf der Habenseite!


Dabei sei natürlich zu erwähnen, dass meine liebe Mira am 7.1. ihren 23 Geburtstag hat feiern dürfen.

Zu unserem Glück war auch noch an jenem 7.1 Vollmond, welches ausgiebig in Hoi An gefeiert wird. Die ganze Stadt wird mit Lichtern erleuchtet, kleine Papplicher schwimmen auf dem Fluss und an jeden Ecke singen und tanzen die einheimischen! Unglaubklich schön!
Am Montag,09.01.2012, fuhren wir zu den hinduistisch - historisch Ruinen von My Son. Vergleichbar mit Ankor Wat erkundeten wir die Ruinen und fuhren anschließend mit dem Boot zurück.

Am gleichen Abend, sonnensüchtig wie wir waren, ging es erneut in den Nachtbus gen Süden - Ziel Nha Trang!
Leider hatte es Petrus nicht gut mit uns gemeint, weswegen wir 2 Tage im Regen mit einem traumhaften Strand vor der Haustür, dann doch nur in der Bar und auf dem Zimmer verbringen durften.
12.01.2012 Endlich im Süden angekommen - Mui Ne! Strand, Palmen, Wellen, Sonne, Sommer - wir haben es geschafft! Mit Wind in den Haaren, Banane in der Hand und gutaussehenden Kitesurfern verbrachten wir drei weitere Tage gemeinsam in Mui Ne.
Besonderes Highlight war der Sonnenaufgang in den nahegelegenen Dünen, eine Wanderung durch die fairy springs zu einem Wasserfall sowie die Besichtigung des Fishing Village!
ENDLICH STRAND!

Am 15.01.2012 hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Mira. Ja, es gibt tatsächlich Menschen, die in die Uni müssen, lernen und nun Vollgas durchstarten dürfen! Ich hoffe, sie bekommt das alles irgendwie hin! Wir hatten eine super Zeit, haben viel gelacht, tolle Sachen gesehen, verrückte Dinge gegessen, viel zu viel geredet und vor allem uns gut vertragen :).



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