Freitag, 16. Dezember 2011

Guilin, Rockfestival und viel zu wenig Zeit

Part IV - Guilin und Umgebung

Das folgende Wochenende (02.12-04.12) verbrachte ich mit Mahoma, Kumpel aus Berlin, in der Umgebung von Guilin.
Guilin schaute ich mir am Freitag morgen allein an. Mit seinen 750.000 Einwohnern gab es neben all dem üblichen chinesischen Einkaufsstraßen ein zwei schöne Sehenswürdigkeiten:


Guilin Elephant Trunk Hill

Nachdem ich mich Mittag mit Mahoma getroffen hatte, nahmen wir schnellstmöglich den Bus um nach Yangshou zu kommen, ein Örtchen, welches bei weiten eindrucksvoller als Guilin sein sollte. Abgesehen von den Unmengen an Touristen inklusive Schnickschnackstraßen wurde Yangshou wirklich unsere Erwartungen von Lonely Planet & Co. gerecht: Berge mit bizarren Felsformationen, die vom Lifluss umschlängelt werden auf deinen Chinesen mit ihren putzigen Bamboobooten Touren anboten.


An diesem Abend war auch noch zu unserem Glück ein chinesisches Rockfest, an dem dann gänzlich mein Bild des zurückhaltenden und introvertierten Chinesen zerstört wurde. Neben harten und wirklich guten Gitarrenklängen, kam hin und wieder ein süßes Wölkchen eines bestimmten berauschenden Genussmittel durch die Luft geflattert, während in den ersten Reihen die Chinesen förmlich ausrasteten und wild durch die Gegend sprangen und pokten!
Ich war beeindruckt!
Der anschließende Gang in einen Club war mal wieder ein Erlebnis besonderer Art, weswegen ich diesbezüglich noch etwas ausholen möchte:

Ein chinesischer Nachtclub ist eine sehr eigenwillige Erfahrung, wenn auch nicht unlustig. Man hat auch hier, wie an vielen Orten, das Gefühl, dass Chinesen solche Orte eigentlich nur aufsuchen, weil sie besonders „westlich“ sind. Das ist dann trendy, hip und in. Für ein gepflegtes Tänzchen haben Chinesen allerdings nicht so viel übrig, da hat man immer irgendwie das Gefühl, dass sie sich etwas unwohl fühlen. Folgerichtig ist der Dancefloor in einem Club nicht das zentrale Element. Anstelle dessen gibt es viele Separees, Stehtische, Tische mit Sofas und ähnlichen Sitzgelegenheiten, an denen man sich, je nach Finanzkraft, niederlassen kann. Wenn man sich dann als Chinese da eingefunden hat, bestellt man üblicherweise Alkoholika flaschenweise und investiert dabei unglaubliche Summen. Da werden auch gerne 90 € für eine Flasche Whiskey bezahlt. Man zeigt halt gerne, was man hat. Es geht auch hier wieder viel um sehen und gesehen werden, manchmal werden auch einfach nur 50 Flaschen Bier gekauft und vor sich auf dem Tisch aufgestellt - man hat's ja! Und lockt chinesische Frauen an, die mögen angeblich so etwas. Um die derartig feiernden Chinesen schwirrt dann immer noch ein Schwarm Kellner, die versuchen jeden (nach Möglichkeit kostenpflichtigen) Wunsch von den Lippen abzulesen.
Das Durchschnittsalter dieser verschwendungssüchtigen Chinesen liegt dabei allerdings auch deutlich über dem eines durchschnittlichen deutschen Discobesuchers. Jüngere Chinesen können die exorbitanten Preise solcher Etablissements auch gar nicht leisten.

Mit so etwas kann man als ausländischer Student natürlich auch nicht mithalten, kann sich das aber trotzdem interessiert anschauen und zur Musik tanzen. Eintritt muss man meistens nicht bezahlen, und wenn man Glück hat, wird man von den Clubs – sozusagen als Werbemaßname – mit Getränken gefüttert. Westler sind immer ein Aushängeschild, gerade für Etablissements, die den Anspruch hegen besonders „in“ zu sein. Man erhöht seine Reputation gegenüber den potenziellen chinesischen Kunden deutlich durch tanzende Westler auf der Bühne, auch wenn diese mit Getränken subventioniert werden müssen.

Als westliche Frau ist man natürlich noch begehrter und wird fast dazu genötigt, mit diesen wohlbetuchteren Chinesen zu trinken...Dennoch war für mich war an diesem Abendnach einer Stripeinlage irgendwie genug - das hatte ich bisher in China auch noch nicht erlebt.. ;)

Am darauffolgenden Tag liehen wir uns ein Fahrrad aus und erkundeten die umliegenden Karstberge. Unsere eigentliche Fahrradtour mussten wir aufgrund zu schönen Sonnenschein für 1,5 Stunden an ein ruhiges Stück Fluss verlegen und genossen einfach nur die Ruhe mit dieser fantastischen Aussicht:


Und trafen hin und wieder einige Einheimische..

Während unserer Radtour trafen wir ein Schweizer Pärchen, welches seit 3 Monaten auf Hochzeitsreise durch Russland, Ukraine, Uzbekestan, Mongolei und China waren und uns diesen Geheimtipp (wir danken Geocash) gaben. Wir hätten uns dabei bewusst sein sollen, dass wir es mit Schweizern zu tun haben...
Nach mindestens 30 Minuten wirklich steilen Bergauflaufen erreichten wir den Gipfel ( ich glaube Mahoma hatte mich unterwegs 3 mal geköpft.. ). Die Aussicht ließ dann aber sehr schnell alle bösartigen Gedanken im Winde verwehen! Dabei sollte erwähnt sein, dass wir ca. 5 ebenerdige Laufminuten vom Stadtzentrum entfernt waren...WOW!



Am darauffolgenden Tag fuhren wir früh von Yangshou über Guilin zu den Reisterassen von Longshen. Da wir wieder einmal die Zeiten und Distanzen unterschätzt hatten, konnten wir lediglich 3 Stunden in Pingan bleiben.





Dennoch eine Tour war es wert, und wie heißt es so schön: Es muss immer wieder einen Grund geben zurück zu kommen! 2 Tage länger in Yangshou und eine Übernachtung in einem der Minderheitsdörfern in Longshen wären auf jeden Fall ein Must have!

Es Folgt Part V und damit auch letzter Teil über Chengdu, Leshan und Co. in kürze ;)..

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Hochhäuser, Wasserkanäle und Glühwein

Trip Part III - Shanghai und Suzhou

Nachdem ich Mama meine derzeitige "Heimat" Wuhan etwas näher bringen konnte, flogen wir am Dienstagmorgen, 22.11.2011, in die Weltmetropole Shanghai. Dort erwartet uns erst einmal ein kleines Wunder deutscher Techniker - der Maglevtrain. Mit 431km/h ging es vom Flughafen in 8 Minuten in die Innenstadt - und das ganze ohne Rädern sondern nur durch magnetische Kräfte!

Dort angekommen, konnten wir in unserem 4 Sterne Hotel mit Blick auf Downtown kaum den Mund schließen. Das war wohl auch einer der vielen Gründe, warum wir jeden Abend mit Bier und Chips auf unserem Hotelzimmer saßen und einfach nur staunend auf folgenden Skyline starrten...

Den Dienstag verbrachten wir im doch etwas kitschigen, aber sehr schönen Yuyuan Garten.

Im Anschluss taumelten wir über die Nanjing Road ( vergleichbar mit dem Broadway in New York nur ohne Musicals & Co.) ...


...bis zum Bund und konnten von dieser Aussicht nicht genug bekommen..



Bund by night

Pearltower

Wie immer gab es viel zu viele Menschen, die viel zu oft Fotos von uns machen wollten, weswegen ich dann auf die Kameleonstrategie umgestiegen bin..

..und es hat funktioniert ;)...

Den darauffolgenden Tag ließen wir etwas ruhiger angehen. Diesmal besichtigten wir den Jade Buddha Tempel, im Anschluss das Urban Museum of Shanghai und danach flanierten wir noch einmal auf der Nanjing Road, bis wir uns abends mit Jutta, Deutschlektorin von Wuhan, zum Abendessen trafen.


Jade Buddha Tempel

Im Anschluss: Bier und Chips auf dem Zimmer bei so einem Ausblick - selbstverständlich ;)


Am Donnerstag überlegten wir schon scharf, was wir wohl in Shanghai anstellen mögen. Schon komisch, wenn man meint, man sei in einer Millionenstadt und wüsste gar nicht, was man zuerst sehen sollte. Da aber Koffer voll und das Shoppingbedürfnis aufgrund von maßgeschneiderte Kleidung und dem Verhandeln auf den Fakemarktes in Beijing gesättigt waren, entschieden wir uns in aller Ruhe aufzustehen und anschließend durch die bekannte French Concession zu schlendern. Viele kleine Cafés, Alleen und Straßen, die einem wirklich in eine französische Kleinstadt versetzten..



Wo ist der Fehler?

Nach einem netten Schwatz im Vienna Café und sich einfach-mal-treiben-lassen, fuhren wir mit der Metro auf die andere Seite - Pudong - des Huangpou Rivers.

Dort kann man zwischen den Wolkenkratzern schlendern und sich von dem Funkeln faszinieren lassen.
Die Fahrt auf den Jinmao Tower, zweithöchstes Gebäude von Shanghai, rundete die ganze Sache gebührend ab. In der Cloud 9, Bar im 87. Stock gönnten wir uns an unserem vorletzten Abend einen kleinen Mai Tai und schwelgten in Erinnerungen der letzten 2 Wochen.

Der ganze obere Teil des Towers ist ein super edles Hotel. Der Turm ist ab dem 50 Stock "hohl" und die Hotelzimmer kleben wie Bienenwaben an den Wänden, weil natürlich jeder Gast ein Fensterzimmer haben will.

An unseren letzten Tag fuhren wir in das kleine Wasserstädtchen Zhuijiajiao. Unaussprechbar aber wirklich süß schippern dort Gondoleros durch die Wasserstraße umsäumt von kleinen Geschäft, wo man wieder einmal all die Dinge kaufen kann, die man nicht braucht!


Am Samstagmorgen gönnten wir uns noch einmal Baozi (meine Lieblingsfrühstück: gefüllte Teigtaschen - yummy!). Anschließdn brachte ich,doch etwas geknickt, meine Mummy an die Maglevbahn und stand dann allein in dieser Monsterstadt von Shanghai!

Etwas emotional angeknickst, ging ich in ein Hostel und war keine 5 Minuten später mit einer Französin, Spanierin und Schweden in der French Concession unterwegs. Von dort aus wollte ich noch einmal zu einem Markt und wurde ganz freundlich von zwei jungen Chinesinnen angesprochen, ob ich nicht ein Bild von den beiden machen könnte.

Gesagt - getan - ein Fehler...

Unglaublich freundlich und mit ausgezeichneten Englischkenntnissen ( das sollte einem in China wirklich zu bedenken geben..) fragten mich die beiden, ob ich nicht Lust auf eine Teeverkostung hätte, da die beiden gerade hinwollten. Bis auf eine Party am Abend hatte ich sowieso noch nichts groß geplant, weswegen ich mich über nette Gesellschaft freute und ging mit den beiden mit.

Tja, und jetzt könnt ihr ja schon fast ahnen, was kam... Abgesehen von der wirklich lustigen und beeindruckenden Teeperformance inkl. 6 Tees, Hintergrundinformationen & Co.kam eine Rechnung, die im Nachhinein noch immer Aggressionen in mir schüren. Doch in diesem Moment war einfach mein Kopf aus! By the way - Teeverkostungen sind kostenlos..wie DOOF!

Egal, diese Erfahrung habe ich nun auch gemacht! So eine Dreistigkeit wird es wohl auch nur in den Metropolen wie Beijing und Shanghai geben. Mir wurde nichts geklaut und auch nichts angetan! Verarscht kam ich mir aber schon vor - ein echt doofes Gefühl, wenn man so nach und nach realisiert, dass da irgendwas komisch war *...*! Wie auch immer, mein Entschluss aus Shanghai abzureisen war damit gefestigt.. Im Nachhinein habe ich lachend festgestellt, dass ich wohl nicht die einzige war, die darauf reingefallen ist.

Am Sonntag ging es für mich in das kleine Örtchen Suzhou, ca. 1 Stunde Bimmelbahn fahren von Shanghai entfernt, oder 20min Superhighspeedtrain. Hier wollte ich zu anfangs nur 2 Tage bleiben, was sich aber im nachhinein wie immer anders entwickelt als geplant.

Ein kleines Örtchen, in dem viele alte Menschen sich zur Ruhe gesetzt haben und das Flair von Wasser, tollen Gärten und alten Häusern genießen...





Interessant war auch hier wieder einmal, wie Chinesen einen solchen Ort empfinden und erleben:
kitschiges Erinnerungsfoto eins nach dem anderen

Der Ablauf ist immer gleich: SIE stellt sich neben einen – am besten blühenden Strauch – greift sich einen Zweig/Blüte und tut so, als würde sie daran schnuppern. Dazu setzt sie ein künstlich-verzücktes Lächeln auf, während ER das Foto schießt. Danach wird sofort überprüft, ob es den hohen künstlerischen Ansprüchen genügt und im Zweifelsfall sofort wiederholt. Wenn man also nicht gerade von einer drängelnden Touristengruppe durch einen dieser Garten getrieben wird, stolpert man über fotografierende Paare. Interessantes Flair. Ein durchschnittlicher deutscher Park ist doch um einiges chilliger.


Interessanter waren deshalb wohl eher meine Bekanntschaften:
deutschen Kindergärtnerinnen in Shanghai, Praktikanten bei Bosch, 4 durchgeknallte Kerle und sehr liebenswerte Österreicher.
Neben viel Spaß beim Blödsinn machen, schwimmen und Bier trinken, konnte ich eine Nacht bei Silvia, Österreicherin, unterkommen. Beim gemeinsamen Vanille Gipferln backen und Glühwein schlürfen kam auch ich in die erste richtige Weihnachtsstimmung.
In China wird Weihnachten ohne großen Hintergrundwissen gefeiert und nur als kommerzielles Event vermarktet! Hauptsache bling bling und kitsch! Seit Ende November läuft Weihnachtsmusik auf den Straßen und im Apple Store wurde mir am 1.12.2011 Merry Xmas gewünscht...no comment..

Der Heineken Weihnachtsbaum..Weihnachtskugeln=Bierflasche...

Am Mittwochabend fuhr ich nach Shanghai zurück. Dort traf ich mich mit Max, Stipendiat aus München, und wir versackten erneut bei Glühwein in der French Concession.

Donnerstag ging mein Flieger nach Guilin...dazu mehr im nächsten Post!

Von Kriegern, Hühnern und Saugnäpfen..

Part II meiner Reise: Xian und Wuhan

Am Donnerstag, 17.11.2011, brachte uns ein Flieger von der Hauptstadt nach Xian. Xian befindet sich im Südwesten von Beijing und ist berühmt für die Terracottaarmee.


Vor mehr als 30 Jahren entdecke ein Landarbeiter einen der bedeutendsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts im Westen von Xian. In den letzten Jahren wurden ca. 3000 Soldaten und Pferde und ca. 40000 Waffen ausgegraben und restauriert. Weitere 5000 Figuren befinden sich vermutlich noch unter der Erde.

Auf einem mehrere Tausend Quadratmeter großen Areal wurde eine Grabkammer, geschützt durch diese Armee lebensgroßer Tonsoldaten und Tiere, errichtet. 207 v. Chr. wurden Teile der Schächte geöffnet, beraubt und zerstört, weswegen eine Restaurierung ein Projekt für die Ewigkeit sein wird..


Wirklich beeindruckend, aber dennoch kam mir die Erkenntnis sehr schnell, dass diese Art von Berufstätigkeit einfach nichts für mich ist! Stundenlang nach der Nadel im Heuhaufen suchen, stets in der Hoffnung den richtigen Kopf auf den richtigen Körper zu finden...NE!

Xi'an hat aber nicht nur eine Armee zu bieten, sondern ist eine der wenigen Städte Chinas, die eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer besitzt! Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen, liehen uns zwei - naja - bezeichnen wir es mal zweirädriges Etwas aus und fuhren auf der 12 m breiten und 14 km langen Mauer einmal um die Innenstadt.

Tradition vs. Industrialisierung

Das muslimische Viertel mit tollem Straßenessen und der Drumtower waren ebenso sehenswert.


Samstagabend, 19.11.2011, flogen wir nach Wuhan, schnell Wäsche waschen, durchatmen und auf den kommenden Tag freuen. Denn dort ging es nach re ge mian (heiß trocken Nudeln, Spezialität von Wuhan) mit dem Bus auf die andere Seite des Yangtze River. Im Bus hatte Mama ihr erstes Wuhan Erlebnis - just for free! Ein kurzer Quitscher und dann war Mama klar, dass in diesem blauen Beutel vor ihr ist wirklich ein lebendes Huhn.. ja wir waren nicht mehr in Beijing oder Xian sondern in Zentralchina angekommen.


Wem steht die Jacke wohl besser?

Die gelbe Kranichpagode, das wohl wirklich einzig Sehenswerte von Wuhan durften wir natürlich nicht verpassen. Von dort ging es durch meine Lieblingsfrühstücksstraße über den Yangtze zur Shoppingmall und mit der Hochbahn zur Teeverkostung.
Yummy, Hühnerfüße ;)

Highlight des Abends war dann die Fuß- und Rückenmassage inklusive Schröpfen.
Schröpfen?
Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren bei der mittels Schröpfgläser ein Unterdruck auf begrenzten Hautarealen aufgebaut wird, um lokale Muskelverspannungen sowie -verhärtungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern...

Vorher..

...nachher..

Naja, ich weiß nun um was es geht, aber bin nach meinen 10-tägigen Monsterklutschflecken eigentlich nicht mehr so scharf auf diese Art von Muskelrelaxation...*räusper*

Den darauffolgenden Tag zeigte ich Mama das Krankenhaus. Neben Ambulanz und Station habe ich sie auch mit in den OP genommen. Zum Glück ist sie weder weiß angelaufen noch umgefallen - nur beeindruckt war sie von der Anzahl an OPs und Menschen.
Den Rest des Tages verbrachten wir größtenteils mit Umpacken, Auspacken, Verpacken und möglichst geschickt Zusammenpacken, denn Mama reiste mit meinem Koffer aus und ich übernahm den Rucksack. Da sowohl im Koffer Beschränkungen in Sachen Gewicht und in dem Rucksack in Sachen Platz, war ich letztlich extrem stolz auf uns, dass wir alles irgendwie in beidem untergebracht haben. Nun habe ich zwar keine Winterjacke mehr und nur noch wenige dicke Sachen, aber die brauche ich ja nicht mehr lang - Zwiebelprinzip funktioniert ;).
Mittag waren wir mit meiner chinesischen Freundin Susanna bei einem Koreaner essen, der unsere Gerichte frisch vor unseren Augen zubereitet hat!



Susanna and me

Auch hier gab es wieder lustige Wegbegleiter auf den Straßen von Wuhan ;)...

Zum Abendbrot hatte uns mein Prof in ein Minderheitsrestaurant eingeladen. Dort servierten traditionell gekleidete Chinesen nur das Beste vom Besten: Mandarinenfisch ( oder auch explodierter Fisch), Froschschenkel, Süßkartoffelbällchen, Gemüse und Co.
Schon witzig, wie bei mir alles schon etwas zum Alltag geworden war und für Mama alles neu und toll war! Eigentlich schade, dass ich diesbezüglich schon etwas verwöhnt bin. Wie auch immer, chinesisches Essen ist einfach grandios!


Fortsetzung zu Shanghai, Suzhou und Co. kommen demnächst, hier schon einmal eine kleine Übersicht wo ich in den letzten Wochen war.

A=D=O=Wuhan, B= Beijing, C=Xian, E=G=Shanghai, F=Suzhou, H=Guilin, I=Yangshou; J=N=Chengdu, K=Jiuzhaigou, M=Leshan